09.06 07 Endlich Urlaub!
Die Fahrräder waren gepackt und standen abfahrbereit im Flur.
Wir sind gleich nach dem Frühstück aufgebrochen um unseren
Zug um 9.03 Uhr zu erreichen.
Die Fahrt dauerte 5 Stunden und wir kamen bei schönstem
Wetter in Cuxhaven an.
Wir machten uns auf den Weg. Es war total schön, denn wir sind
die ersten Kilometer am Meer entlang
gefahren. Wir fuhren den Nordseeküsten Radweg.
Die erste Etappe endete unweit von Bremerhaven auf einem Campingplatz
direkt am Meer.
Am Abend hatten wir noch ein trockenes Gewitter alles ohne Regen.
Am nächsten Tag machten wir uns früh auf den Weg nach
Bremerhaven.
Anfangs war es noch sehr entspannt flach. In Bremerhaven war
die Beschilderung so schlecht das wir des Öfteren
im Kreis gefahren sind. Irgendwann waren wir dann wieder auf dem
richtigen Weg. Am meisten machte
uns die Hitze zu schaffen.
Wir verschafften uns mit Hilfe der Wasserflaschen eine Abkühlung.
Nur gut das jeder von uns 2 Liter extra Wasser
dabei hatte. Nachdem wir am Campingplatz angekommen waren bauten
wir das Camp auf. Wir aßen etwas , duschten
und genossen die wärmende Abendsonne am Weserstrand.
Wie jeden Morgen um 6.30 Uhr machten wir die Augen auf.
Es war ein schöner Morgen die Sonne schien. Das Radio versprach
mal wieder 30°C.
Nach einem guten Frühstück und dem Zusammenpacken und Verstauen
des Equipments, machten wir uns auf den Weg.
Diese Etappe sollte uns nach Verden(Aller)führen.
Dabei fuhren wir am Stadtrand von Bremen vorbei. Der Weg ging an
der Jacobsfabrik entlang ... mmmhhhhh das duftet herrlich
nach frisch geröstetem Kaffe. Wir fuhren den Weserradweg. Nur
schade, dass man den Fluss so selten gesehen hat, denn der grösste
Teil der Strecke verläuft hinter dem Deich.
In Verden angekommen machten wir uns auf die Suche nach dem Campingplatz
der sich ein paar Kilometer ausserhalb von Verden befand.
Dort angekommen errichteten wir unser Camp und genossen dann ein
kühles Bad im hauseigenem Campingsee.
Der nächste Tag war wieder sehr schön. Wir packten unsere
7 Sachen und machten uns auf den Weg zum Steinhuder Meer.
Die Ffahrt war sehr angenehm. In Nienburg angekommen machten wir
erst einmal Mittagspause . Gut gestärkt fuhren wir dann weiter
Richtung Steinhuder Meer. Auf dem Weg dorthin mussten wir eine 3
Kilometer lange Sandpiste überwinden die uns fast an den Rand
des Wahnsinns
getrieben hat. Es waren die wahrscheinlich anstrengendsten Kilometer
unserer Tour. Das Gepäck, die Hitze, der schlecht Untergrund
und die
letzten 65 Kilometer verlangten unsere letzten Kraftreserven. Aber
Hartnäckigkeit zahlt sich eben aus. Am Steinhuder Meer angekommen
errichteten wir das Camp, erholten uns von der Etappe und ließen
es uns Gut gehen.
Der letzte Tag sollte uns dann nach Hause führen.
Diese Etappe führte uns nach Hannover dort fuhren wir den
Leineradweg.
Wir kamen gegen 13.00 Uhr in Hannover-Linden an. Dort genossen
wir den letzten Tag bei einem leckeren Mittagessen. Danach
fuhren wir Richtung Heimat weiter. War schon ganz lustig immer
näher
nach Hause zu kommen, wobei sich die letzten
Kilometer vom Gefühl immer länger zogen. Zuhause angekommen
begrüßte uns Ginger (die in der Zeit von unserem Catsitter
versorgt wurde)
und packten aus. Diese Etappe war die Längste 95 Kilometer.
Insgesamt fuhren wir 380 Kilometer.
Ein toller Weg nach Hause.
|